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Evaluation von politischer Bildung erhebt den hohen Anspruch, nachzuweisen,
welchen Wert und welche Wirkung pädagogische Interventionen
und Projekte haben. Sie findet sich in komplexen Lernzusammenhängen
und sozialen Prozessen wieder, die schwer greifbar und mit traditionellen
wissenschaftlichen Methoden kaum bearbeitbar scheinen.
Partizipative Evaluation schlägt für Bildungszusammenhänge
ein Vorgehen vor, das die Perspektiven aller Beteiligter und Betroffener
integriert und damit ihrem Untersuchungsfeld gerecht wird. Das demokratische
Aushandeln der unterschiedlichen Sichtweisen lässt Evaluation
zur Lernchance und vertieften Reflexion von politischer Bildung
werden.
Evaluation ist so verstanden keine Verunsicherung und Bedrohung
von außen, sondern ein Handlungsmotor, der zum Erfolg von
politischer Bildung beiträgt.
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